Lebenslauf

Gerhard  Schneider

Gerhard Schneider wird am 26. Juni 1935, als zweites Kind des Ehepaars Wilhelm und Getrud Schneider, in Aue bei Karlsruhe geboren. Seine Schwester Gertrud folgt zwei Jahre später. Sein 2 Jahre älterer Bruder Heinz starb mit 7 Jahren.

Wilhelm Schneider ist Landwirt; seine Mutter Gertrud Hausfrau. Sie starb 1942. Seine Begeisterung für die Musik gibt Wilhelm Schneider - Organist an der evangelischen Kirche Aue - an den jungen Gerhard weiter. Der glücklicherweise zu Jung ist, um in den letzten Kriegsjahren noch zum Jungvolk eingezogen zu werden.

1948 beginnt er eine Lehre als Maurer. Danach arbeitet er bei der Firma Winkels in der Buchhaltung. Bis er schließlich 1955 eine Lehre als Plakatmaler bei der Firma Hölscher antritt. Dort lernt er auch seine zukünftige Frau Marlis kennen. Mit ihr hat er 4 Kinder.

1963 tritt er dem Kunst- und Kunstgewerbeverein Pforzheim e.V. bei. Am Geburtstag seines Sohnes Marcus am 15. Oktober 1964 macht er sich selbstständig als Grafiker und wird im gleichen Jahr noch Mitglied im Badischen Kunstverein e.V. und 1966 Mitglied im Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Karlsruhe e.V.

Er lernt bei Helmut Meyer-Weingarten, Prof. Ernst Rehmann, Theo Sand und weiteren Künstlern. Bis 1996 ist er selbständig als Gebrauchswerber, Grafiker und Maler seit 1997 Freischaffender Maler.

Gertrund und Wilhelm Schneider um 1930

Der elterliche Hof um 1948

Der elterliche Hof um 1965

Organist Wilhelm Schneider um 1970

Marcus, Michaela, Alexander und Andrea um 1970

Gerhard und Marlis Schneider um 1970